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Die Lösung zur sicheren Probeentnahme

Für die sichere und zuverlässige Probeentnahme aus Reaktorkesseln, ohne Unterbrechung des laufenden Prozesses, bietet Neotecha die Probeentnahme-Vorrichtung Typ PV an.
Probeentnahmen bei laufendem Prozess unter Betriebsbedingungen ergeben zuverlässige und genaue Ergebnisse. Die konstruktive Lösung ermöglicht zusätzlich eine Entnahme von hochkorrosiven und/oder giftigen Medien, wobei eine Emission in die Atmosphäre ausgeschlossen werden kann.
Das Medium wird mittels Vakuum durch einen hochbeständigen PFA-Saugschlauch in einem Tauchrohr aus dem Reaktorkessel gesaugt. Durch den Schleusenkugelhahn steigt das Medium nach oben in das Schauglas. Dieser Kugelhahn kann auch in einer totraumfreien „C-Kugel“-Ausführung geliefert werden, um ein Ansammeln von Medienrückständen nach der Probeentnahme zu verhindern. Auf dem steigenden Flüssigkeitspegel im Schauglas schwimmt eine PTFE-Hohlkugel, die das Vakuum unterbricht, sobald das Schauglas gefüllt ist. Dies verhindert ein Eindringen von Flüssigkeit in die Vakuumleitung. Aus dem Schauglas wird danach die Probe  bei Atmosphärendruck mittels einer Transfereinheit in die Probeflasche geleitet.
Die Probenahme-Vorrichtung (PV) kann manuell oder mit pneumatischen Antrieben betrieben werden. Zur pH-Wert-Überwachung kann die Vorrichtung zusätzlich mit einem entsprechenden Sondenanschluss  ausgestattet werden. Das Medium wird aus dem Reaktorkessel in das Schauglas gezogen, dort getestet und wieder in den Reaktor zurückgeführt. Die pH-Sonde muss somit nicht über einen längeren Zeitraum dem potenziell korrosiven Medium ausgesetzt werden. Der Anschluss einer kontinuierlich arbeitenden Zirkulationspumpe ist möglich, wenn eine dauernde Überwachung des pH-Wertes während einer längeren Zeit erforderlich ist. Das modulare Konzept der Reaktor Probeentnahme-Vorrichtung ermöglicht eine den Anforderungen des Betreibers entsprechend ausgelegte Ausführung.
Typ TVCPROD100

Die  Probeentnahme-Vorrichtung ist in Edelstahl oder in  ausgekleideter Ausführung erhältlich. Die produktberührten Teile sind  aus PFA, PTFE oder Glas. Je nach Ausführung eignet sich die Vorrichtung  für Betriebsdrücke bis max. 10 bar und Temperaturen bis max. +200° C. Das Volumen des Schauglases ist kleiner oder gleich der Grösse der Probeflasche, um ein Verschütten des Mediums möglichst zu eliminieren. Lieferbar sind Probevolumen von 150, 250 und 500 ml.